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Abenteuer einer kleinen Schildkröte
Ein Grenzwächter fand die kleine Schildkröte, die in der
freien Natur unterwegs war. Wahrscheinlich war sie irgendwo aus
einem Gehege ausgebrochen oder vielleicht ausgesetzt worden. Das
werden wir nie wissen.
Bei einer ersten Untersuchung in unserer Auffangstation zeigte
sich, dass der Panzer des kleinen Kerlchens rundum angebissen
war. Ein besonders tiefer Biss war infiziert und von Maden
befallen, die bereits Gänge in den Panzer gebohrt hatten. Das
Tier muss unvorstellbare Schmerzen erlitten haben, denn die
Knochenschicht des Schildkrötenpanzers ist so empfindlich wie
unsere Zähne. Jedenfalls waren die Verletzungen so gravierend,
dass wir den Findling auf Anraten unseres Tierarztes zu einem
Reptilienspezialisten in Schaffhausen bringen mussten, wo er 10
Tage stationär behandelt wurde.
Zurück in unserer Station stellte sich heraus dass der Kleine
keine andere Schildkröte neben sich duldet, Beissereien
veranstaltet und deshalb wohl einzeln gehalten werden muss. Da
wir zur Zeit in unserer Auffangstation über kein geeignetes
freies Gehege verfügen lebt er deshalb in der Station eines
befreundeten Tierschutzvereins, wo er weiter gepflegt werden
muss. Denn bis zum Winterschlaf ist es nicht mehr lange und bis
dann muss der Panzer vollständig verheilt sein.
Eigentlich eine ganz banale Geschichte, aber sie zeigt wie
vielfältig und aufwendig der Tierschutzalltag sein kann. Die
kleine verletzte Schildkröte hat uns tagelang auf Trab gehalten
und Tierarztrechnungen von beinahe tausend Franken beschert. Und
doch hat sich der grosse Aufwand mehr als gelohnt. Ein noch
namenloses, kleines Tier das ohne unseren Einsatz jämmerlich und
unter grossem Leiden zugrunde gegangen wäre, wird bald wieder
gesund sein und dann noch ein sehr langes Leben, vielleicht noch
100 Jahre, in einer guten Haltung vor sich haben.
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Puma
Unser majestätische Puma, ein Charakterhund wie er im Buche
steht, ist in der ganzen Schweiz bekannt. Er ist so fotogen,
dass er schon das Titelbild eines Jahreskalenders und
verschiedene Flyer des Schweizer Tierschutz STS, alle in einer
Auflage von über 200 000 Exemplaren, geziert hat. Seit Jahren
ist er uns allen ans Herz gewachsen und aus dem Tierheimalltag
nicht wegzudenken. Er gehört einfach zum TSVK.
Puma kam im Mai 2001 im für einen Bernhardinermischling schon
recht fortgeschrittenen Alter von 6 Jahren zu uns. Es scheint
dass in seiner Familie jemand eine Allergie entwickelt hatte und
der Hund deshalb das Feld räumen musste. Eine wahre oder
vielleicht nicht ganz wahre Geschichte, mit der ein
Tierschutzverein nur allzu oft konfrontiert wird.
Es war nie möglich, einen geeigneten neuen Platz für diesen
liebenswerten, aber etwas störrischen Senioren zu finden. Denn
nebst seines Alters und seines nicht einfachen Charakters war es
auch seine Grösse, welche einer Neuplatzierung im Wege stand. Es
ist eben viel einfacher, kleine junge Hunde zu platzieren als
alte grosse.
Nun verbringt Puma also im vorgerückten Alter seinen Lebensabend
in der Obhut des Tierheims Altnau. Langsam machen sich
Altersbeschwerden bemerkbar, aber auf seine Art geniesst er sein
Leben immer noch sehr. Am liebsten liegt er bei jedem Wetter
etwas abseits vom Betrieb an einem Platz, wo er alles, was um
ihn herum vorgeht, beobachten kann. Und wenn er Lust hat,
schliesst er sich dem Hunderudel auf einem der täglichen
Spaziergänge an.
Wir sind uns bewusst, dass sich das Leben des jetzt 13-jährigen
Puma langsam zu Ende neigt. Aber er soll die Zeit, die ihm noch
bleibt, zufrieden in Ruhe und Würde bei uns verbringen dürfen.
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Molly
von Ramona
Haldemann, Tierpflegerin im 2. Lehrjahr
Am 4. Dezember 2006, kurz nach meinem Praktikumsbeginn als
Tierpflegerin, wurde eine in Siegershausen zugelaufene, sehr
scheue Katze im Tierheim abgegeben. Trotz intensiver Suche nach
ihrem Besitzer haben sich ihre Menschen leider nie gemeldet.
Sehr schnell waren wir uns alle einig, dass zu dieser schönen,
grossen und molligen Katzendame der Name Molly am besten passt.
Molly war sehr scheu, am liebsten versteckte sie sich in einem
Körbchen hoch oben auf einem Liegebrettchen. Ich konnte zwar zu
ihr hin und sie liess sich auch anfassen, aber ich merkte an
ihrer ganzen, verkrampften Körperhaltung wie unangenehm ihr das
war. Mehrmals täglich besuchte ich sie, redete leise mit ihr und
streichelte sanft über ihr weiches Fell. Aber sobald jemand das
Katzenzimmer betrat, versteckte Molly sich in ihrem Körbchen.
Während Wochen ging das so. Dann plötzlich, nach über vier
Monaten, als ich ihr wie immer Guten Morgen sagen und sie
streicheln wollte, streckte Molly mir ihr Köpfchen entgegen,
liess sich genussvoll hinter den Öhrchen kraueln und schnurrte
dazu. Ein unbeschreibliches Gefühl, endlich hatte ich ihr
Vertrauen gewonnen.
Nur einen liebevollen Lebensplatz, den hat sie leider noch nicht
gefunden. Wie oft haben wir ihr Foto in der Zeitung
veröffentlicht, sie auf unserer Internetseite vorgestellt, doch
wenn sich überhaupt Menschen für Molly interessiert haben,
spätestens beim ersten Kennenlernen war sie ihnen zu scheu.
Warum nur meinen so viele Menschen, dass ein Tier von Anfang an
so funktionieren muss wie sie es gerne hätten?
Dann im Mai 2007 sahen wir eine Chance, dass Molly endlich ihr
verdientes Zuhause finden würde. Wir durften 7 von unseren
Tieren in der Fernsehsendung «Tierisch» vorstellen. Unter den
vielen tausend Zuschauern der Sendung wird wohl auch für Molly
der passende Lebensplatz sein, dachten wir. Irgendwo muss es
doch Menschen geben die das Verständnis und die Geduld haben bis
Molly ihnen ihr Herz öffnet. Doch leider war die Hoffnung
vergeblich. Alle anderen vorgestellten Tiere haben ein Zuhause
gefunden, nur unsere Molly wurde wieder übersehen. Für uns alle
völlig unverständlich, denn inzwischen war sie der Liebling von
uns allen geworden. Sie wartete geradezu darauf sich von
Menschen, denen sie vertraute, streicheln zu lassen.
Ende November, fast ein Jahr nach ihrer Aufnahme ins Tierheim,
hat sich dann doch eine Familie in Molly verliebt. Lange haben
wir mit den Leuten geredet, ihnen erklärt dass Molly sehr, sehr
viel Zeit braucht um sich an neue Menschen zu gewöhnen. Dann
durfte Molly endlich in ihr eigenes Zuhause umziehen. Wie haben
wir uns für sie gefreut. Doch leider hatte ihre neue Familie
dann doch nicht genügend Geduld und Verständnis. Nach wenigen
Wochen war Molly wieder bei uns im Tierheim. Sie hätte sich
Zuhause versteckt und sei nur in der Nacht hervorgekommen, wenn
alles ruhig war, hat man uns gesagt. Molly hat sich eben genau
so verhalten, wie wir es beschrieben hatten, sie hätte nur mehr
Zeit gebraucht. Molly schien dagegen richtig glücklich zu sein,
dass sie wieder im Tierheim war.
Obwohl wir weiterhin intensiv nach einem Zuhause für Molly
suchten, waren wir erfolglos. Schon überlegten wir wer von uns
ihr wohl ein Zuhause geben könnte, denn inzwischen war Molly
schon 16 Monate in der Obhut des Tierschutzvereins. Aber dann
änderte sich plötzlich alles. Eine Frau kam zu uns ins Tierheim
und wollte wissen ob wir eine Katze hätten die sonst keiner
will. Uns war sofort klar, das ist Mollys Chance! Im Juni 2008
ist Molly endgültig umgezogen, und diesmal hatte sie Glück, ihre
neuen Menschen hatten sehr viel Verständnis und Geduld mit ihr.
Jetzt darf Molly wieder ihren geliebten Freigang geniessen, sie
darf rein und raus wie sie möchte und kommt sogar, wenn Frauchen
sie ruft.
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Sky - Brief eines Taugenichts
2009 4. Brief
2008
3. Brief
2007 2.
Brief
2006 1.
Brief
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Was ist der Welttiertag?
Am 4. Oktober, der Todestag des Heiligen Franziskus von Assisi,
wird international als Welttiertag gefeiert. Franz von Assisi -
Begründer des Ordens der Franziskaner und Schutzpatron der Tiere
- sah das Tier als lebendiges Geschöpf Gottes und als Bruder des
Menschen an. Auch den kleinsten Wurm betrachtete er als
gottgewollt und daher als schützenswert. Er gilt gemeinhin als
der erste Tierschützer.
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Jessica wird zum Rektor gerufen:
"Stimmt es, dass du deinen Lehrer einen Holzkopf genannt hast?"
- "Nein" verteidigt sie sich, "ich habe ihm nur geraten, einen
Hut aufzusetzen, denn es fliegt ein Specht in der Gegend herum!" |
Europameisterschaft
von Cornel
Es war einmal ein junger Regenwurm. Er wollte an den
Europameisterschaften mitmachen. Seine Mutter sagte immer: "Erst
wenn du gross bist kannst du das machen." Er wuchs und freute
sich immer mehr. Als er 7 Meter lang war, wanderte er von
Amerika nach Europa. Da gewann er die Goldmedaille bei einem
Wettrennen. Weil er so lang war, war er so schnell.
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Hau
ab dummer Hund! -oder
Wie Bello ein neues Zuhause fand!
von Julia Egger, 9 Jahre
Klick auf das Bild dann kannst Du die ganze Geschichte als
PDF-Datei lesen und ausdrucken |
Der Eisbär im Zoo
von Raphael
Im Zoo lebt ein Eisbär. Er hat es nicht gut. Er hat zu heiss.
Nach einer Woche hat er die Nase voll. In der Naht bricht er aus
und geht in den Wald. Auf einmal geht es aufwärts. Am nächsten
Morgen sieht er, dass er im Gebirge ist. Der Eisbär geht
schlafen. Er merkt nicht, dass er in einem Nest schläft. Am
Morgen bemerkt er vor seinen Augen einen Adler. Der Adler fragt:
"Was machst Du hier, du gehörst doch in die Eiswelt?" Der Eisbär
sagt: "Ich will zu meiner Mama." Der Adler sagt:"Ich kenne einen
Wal, setz Dich auf meinen Rücken. Der Eisbär macht es. Dann
fliegen sie zum Meer. Da ist der Wal und fragt: "Wohin bitte?"
Da sagt der Adler: "In die Eiswelt." Nach einem Tag ist der
Eisbär wieder bei seinem Papa. |
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Zeichnung von C.M. |
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Hallo Kinder - ich brauche Eure Hilfe
Lest Ihr unser "Glühwürmchen"?
Mir fällt nichts mehr ein, und ich hoffe Ihr helft mit, das die
Rubrik weiter regelmässig mit Interessantem, Kuriosem und
Unglaublichem aus der Tierwelt ergänzt werden kann.
Ich freu mich auf Eure Beiträge, schreibt einfach per Mail an:
webdesign@tierschutz-kreuzlingen.ch
oder mit Brief an:
Tierschutzverein Kreuzlingen und Umgebung
"Glühwürmchen"
Postfach 2221
8280 Kreuzlingen 1
Lieben Dank schon im Voraus - Yvonne
Übrigens dürft Ihr uns auch eine Zeichnung oder eine selbst
erlebte Tiergeschichte schicken damits auf dieser Seite etwas
unterhaltsamer wird.
Kennt Ihr
diesen
komischen Vogel?
unbedingt drauf klicken
und mehr erfahren!

www.krax.ch
Diese Adresse könnt Ihr für Eure LehrerIn
aufschreiben, denn Krax kommt auch in die Schule.
Tapsi komm...
für Kinder ab 4 Jahren
Die meisten Beissunfälle passieren im häuslichen Umfeld. Das vom
BVet und Kinderpsychologen ausgearbeitete Comic-Büchlein zum Thema
Kind-Hundeverhältnis kann in der Geschäftsstelle des STS bestellt
oder unter
www.bvet.admin.ch
heruntergeladen werden.
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Wie lebt Dein Haustier?
Schreib uns Deine Erlebnisse oder eine Fantasiegeschichte
für unsere Jugendtierschutz-Seite
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an Tierschutz Kreuzlingen, Postfach 2221,
8280 Kreuzlingen1
oder direkt per Mail an webdesign@tierschutz-kreuzlingen.ch
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